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Filmstile – Teil 2: Die Nate-Methode

In der Sphäre der kostenpflichtigen Film-Presets kennt sich Nate Johnson aus. Er hat mittlerweile nicht nur einige sehr nützliche Preset-Systeme erarbeitet, sondern stellt auch sein Expertenwissen in Sachen Film und Lightroom-Stile im Netz zur Verfügung. Dazu kommen absolut nützliche Tools wie Opal und das Film-Toolkit, die die Möglichkeiten in Lightroom erweitern.

Nate verkauft seine Film-Presets in Bundles von je zehn Filmtypen mit verschiedenen Stärke-Abstufungen. E-Chrome enthält moderne Negativ-Filme, darunter eine Portra-Version, Kodak Gold, Fuji Pro 400H oder eine Nachbildung im Agfa-Stil. Die K-Chromes haben sich auf kontrastreiche, gesättigte Dia-Filme spezialisiert und mit X-Chrome bietet Nate eine besondere, sehr spezielle Option der Schwarz-Weißbearbeitung in Lightroom an. Ein Starter Pack ist in einer Basisvariante sogar kostenlos verfügbar.

Runde Sache

Die Reduktion auf wenige, dafür hochwertige Filmtypen macht Sinn. Andere Anbieter versorgen den Kunden mit zahlreichen Filmen und Varianten, doch letztendlich wird sich der Anwender ohnehin auf einige wenige Favoriten beschränken. Bei Nate ist es eine konzentrierte, sinnvolle Palette an beliebten Filmtypen zu einem akzeptablen Preis. Zu bedenken ist, dass wie bei vielen anderen Film-Emulationen die Fotos oft kontrastreicher ausfallen und Details etwas verloren gehen.

Nate_EChrome_Screenshot Weiterlesen

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Filmvorgaben – Teil 1: Lightroom mit Stil

Film-Presets in Lightroom sind beliebt. Vor allem im Anglo-Amerikanischen Raum haben sich einige Spezialisten etabliert, die analoges Filmmaterial gekonnt mittels Lightroom-Vorgaben nachbilden und damit einen großen Kundenpreis ansprechen. Mit Recht. Auch ich nutze seit kurzem das eine oder andere Preset als Ausgangspunkt und kann so meinen Bildlook in eine bestimmte Richtung lenken. Zeit also für eine Blog-Serie, in der ich die kleinen Helferlein auf den Prüfstand stelle und die Vor- und Nachteile beleuchte.

Bildbearbeitung ist natürlich nur ein kleiner Baustein der digitalen Fotografie. Auch wenn man diese nicht überbewerten sollte, spielt sie eine Rolle für den finalen Schliff und kann ein gelungenes Foto in ein Meisterwerk verwandeln. Lightroom hat sich für diesen Zweck mittlerweile zu einem mächtigen Werkzeug gemausert, das je nach individuellem Workflow auch Photoshop überflüssig macht. Bleibt man in Lightroom, erspart man sich vor allem in der Bearbeitung ganzer Fotoserien viel Zeit und Aufwand. Die Funktion der Vorgaben hilft dabei zusätzlich.

Titelbild Blogserie Nate Agfaesque

Nates EX03 Agfaesque Preset aus dem E-Chrome Paket: Vorher links, Nachher rechts.

Analoger Charme in Bits und Bytes

Warum aber schätzen viele Fotografen den Look analogen Filmmaterials immer noch so sehr, wenn doch die digitale Bildbearbeitung beinahe unbegrenzte Möglichkeiten bietet? Fakt ist, dass sowohl das digitale Bild als auch die Filmemulsion auf die Farben Rot, Grün und Blau basiert. Deren Zusammenspiel Weiterlesen